Naturtau Blog - alles über natürliche Kosmetik


Natürliche Kosmetik


Natürliche Kosmetik aus Blüten und Pflanzen. Von Hand hergestellt in Oberösterreich.

Immer wieder werde ich gefragt, was in meinen Naturtau Produkten drinnen ist und wo der Unterschied zu all den anderen Kosmetikprodukten liegt. Eine spannende Frage, die mich etwas in Bedrängnis bringt. Denn einerseits will ich transparent und offen darüber reden, was ich verwende und was nicht, andererseits sind viele Zusammenstellungen der Lohn jahrelanger Arbeit und somit auch mein bestens gehütetes Geheimnis. Ich muss also die goldene Mitte finden. Ich verwende nur Inhaltsstoffe, die für Mensch und Natur verträglich sind. Meine Inhaltsstoffe sind naturbelassen, hochwertig und größtenteils aus biologischem Anbau. Ich gewinne meine Ingredienzien aus dem, was die Natur mir zur Verfügung steht. Und wenn ich nachhelfe, dann nur mit meinem Wissen, die Dinge anders zu kombinieren.

Sabine

Eigene Imkerei

Gemeinsam mit meiner Imkerfreundin Helga konnte ich das Jahr 10 Bienenstöcke gut über die kalte Saison bringen und im März auswintern. Sie haben sich sehr gut entwickelt und wir haben eine große Freude. Die Bienen tragen auch schon fleißig Honig ein. Jedes Jahr fangen einige der Völker zu schwärmen an. Das Schwärmen ist die natürliche Vermehrung der Bienenvölker und sie folgen damit ihrem natürlichen Instinkt. Sie wissen selbst am besten, wann es Zeit ist. Die Arbeiterinnen züchten sich eine neue Königin und die alte Königin zieht mit einem Teil vom Volk aus und sucht sich eine neue Behausung. Einerseits freut uns die Vermehrung, andererseits möchten wir als Imkerinnen das schwärmende Volk natürlich nicht verlieren. Oft bemerkt man es gar nicht, da sich die Damen meist schnell aus dem Staub machen.

Bienenschwärme für den eigenen Honig halten.

Die meisten Schwärme bilden sich im Mai an warmen, eher schwülen Tagen. Mehrheitlich um die Mittagszeit verlassen sie das alte Heim und auf einmal versammeln sich Tausende Bienen rund um einen Ast und machen dabei richtig Lärm. Meine Kinder sagen es hört sich wie ein Hubschrauberflug an.

Es ist ein richtiges Spektakel! So bedrohlich sich ein solcher Bienenschwarm anhört, so „harmlos“ ist er. Die lieben Damen machen sich ganz andere Sorgen - innerhalb von 3 Tagen muss die perfekte Behausung gefunden werden - und stechen dabei selten. Sie wollen die Königin schützen und haben das Bestreben sich zu einer Traube zu sammeln, um so ihr Überleben zu sichern. Für drei Tage haben die Schwarmbienen Honigvorrat in der Honigblase und sind daher richtig dick. Das Ausfahren des Stachels ist dementsprechend beschwerlich.

Bienen sind wertvoll.

Dieses Jahr hat die Schwarmsaison aufgrund des Wetters etwas später begonnen und wir konnten diese Woche einen Schwarm erwischen und haben ihn vom Baum gepflückt. Juhu.

Die Mädels sind vorschriftsmäßig an einem wunderschönen Maitag gegen die Mittagszeit aus ihrer alten Behausung ausgezogen und sich auf Helgas Magnolienbaum gesammelt. Die Schwärme lieben diesen Baum und wir haben gute Karten beim Einfangen. Aus welchem Stock sie gekommen sind, können wir nicht sagen. Wir wissen aber von Weiselzellen in drei der Stöcke. Welcher wird es wohl gewesen sein?

Mit einer Leiter, einem großen Kübel, Nelkentuch, Sprühflasche mit Wasser und einem Schüttelhacken geht es los. Die Leiter unter dem Schwarm positioniert. Mit dem Imkergewand steige ich nach oben und versuche den Kübel über das Volk zu schieben. Helga sprüht vorher noch den Schwarm mit Wasser ein und macht ihn dadurch schwerer. So lässt er sich leichter pflücken. Dann mit dem Hacken ordentlich schütteln und ein Großteil der Bienen – hoffentlich mit Königin – fällt in den Kübel. Die restlichen Bienen brausen auf und machen mächtig Lärm. Es ist zuweilen recht eindrucksvoll. Das Nelkentuch legen wir anschließend über den Kübel und der Duft der Nelken beruhigt das Volk ein wenig.

Bienen sind Teil des natürlichen Kreislaufs.



Nach dem Einfangen bieten wir dem Volk wie gewohnt eine neue Beute (Bienenstock) samt vorbereiteter Mittelwände (vorgefertigte Bienenwachsplatten in der bekannten Sechseckform) als neues Heim an und hoffen, es gefällt ihnen! Bis dato hatten wir damit ein glückliches Händchen und die Damen sind uns immer geblieben. Liegt vermutlich an der schönen Landschaft, dem guten Honig und der netten Nachbarschaft. Wir hoffen es auch dieses Mal zu schaffen und leeren sie nach einer kurzen Verschnaufpause aus dem Kübel in die vorbereitete Beute. Im Imkerjargon heißt es – wir schlagen die Bienen in die Beute ein.

Helga und ich sind jedes Mal etwas aufgeregt und es ist einfach etwas Besonderes und für uns richtig aufregend, wenn sich so viele Bienen in die Luft bewegen.

Die Aktion scheint übrigens geglückt und wir haben ein neues Bienenvolk und haben es mittlerweile neben unsere anderen stellen können. Wir sind glücklich und dankbar, mit diesen tollen Geschöpften arbeiten zu können. Und natürlich schmeckt uns der Honig. Mitte Juni wird es hoffentlich wieder so weit, den ersten Honig zu ernten.


Bis bald eure Sabine und ihre Damen

Ein Tag mit Naturtau.


Typisch Naturtau. Typisch Sabine. Meine Woche hat auch nur 7 Tage und zwischen Familie und Beruf hätte ich oft mehr davon. Gerne nehme ich euch mit und beschreibe euch einen typischen Tag im Hause Naturtau.

Zwischen Familie und natürlicher Kosmetik.

Das Leben als Mutter und Unternehmerin verlangt von mir, alles auf einmal machen zu können. Am besten sofort. Das geht nicht immer. Deshalb versuche ich meine Zeit so sinnvoll und effizient wie möglich zu strukturieren. Ich bleibe dabei gut bei mir und fokussiere mich auf das, was ich im Moment gerade mache und was notwendig ist. Das befreit mich von so manchem hektischen hin und her. Eine entscheidende Rolle spielt dabei mein Wecker. Dieser läutet wochentags verlässlich um Punkt 6 Uhr Morgens.

Die Zeit danach widme ich meinen 3 Kindern. Sie wollen für die Schule versorgt und zum Zug gebracht werden. Sind sie im Zug und ich wieder zu Hause, switche ich nach der angefallenen Hausarbeit in die Rolle der Unternehmerin. Da gibt es immer einiges zu tun.

Jedes Produkt ist handgemacht.

Die Herstellung meiner Produkte unterliegt auch einer genauen Planung. Cremen, Düfte oder Seifen verlangen nach eigenen Regeln. Um dem Qualitätsanspruch gerecht zu werden, wird also nie vermischt.  So schaut beispielsweise der Ablauf auf, wenn ich meinem eigenen Cremen herstelle:

  • Rezepte anpassen und ausdrucken
  • Arbeitsplatz und Geräte reinigen und desinfizieren
  • natürliche Rohstoffe vorbereiten
  • Rohstoffe abwiegen
  • Rohstoffe miteinander vermengen (nach strengen eigener Rezeptur)
  • rühren, kneten, stampfen, pressen ... solange bis die Konsistenz passt
  • die hergestellten Cremen in das entsprechende Gebinde abfüllen
  • Rückstellmuster erstellen und ruhen lassen
  • alles wieder sorgfältig säubern und wegräumen
  • Rezepte in der GMP (good manufacturing practice) zur Dokumentation eintragen
  • Produkte etikettieren
  • Lager checken und eventuell Rohstoffe nachbestellen
  • Bürokrams wie Rechnungen schreiben, Marketing ...

Die Zeit vergeht dabei wie im Flug und um 14 Uhr ist wieder Familienzeit. Taxidienst vom Bahnhof, kochen, essen, Schularbeiten kontrollieren ... Und wenn die Kids sich gut beschäftigen gönne ich mir zwischendurch auch noch Zeit für meine Bienen. Speziell im Frühjahr und im Sommer brauchen sie mich und ich sie.

Ein Leben zwischen der Blüten und Pflanzen.

Das, was ich mache, mache ich gerne und mit Leidenschaft.  Jedes meiner Produkte ist handgefertigt und macht mich stolz, genau diesen Weg gegangen zu sein.

Sabine.


Woher kommen ätherische Öle?


Unsere Erde ist bedeckt von einer Vielzahl von Pflanzen in verschiedenen Formen, Größen, Farben und Düften. Viele dieser Pflanzen enthalten Verbindungen, die normalerweise nicht mit bloßem Auge erkennbar sind. Sie verstecken sich in den Wurzeln, Blüten, Samen, der Rinde oder andren Teilen der Pflanze. Diese Verbindungen werden als ätherische Öle bezeichnet. Sie sind hoch konzentriert, was sie extrem wirksam macht. Ätherische Öle, die auch als flüchtige aromatische Verbindungen bezeichnet werden, verleihen einer Pflanze ihr Aroma, schützen sie vor rauen Umweltbedingungen und Insekten und spielen sogar eine Rolle bei der Bestäubung der Pflanzen.

Die Wissenschaft hinter den ätherischen Ölen.

Wenn Sie das Wort "flüchtig" hören, vermuten Sie dahinter vielleicht eine negative Bedeutung. Im Falle von ätherischen Ölen bezieht sich die Flüchtigkeit jedoch auf die Fähigkeit einer Substanz, ihren Zustand schnell zu ändern. Die chemische Zusammensetzung der flüchtigen aromatischen Verbindungen in ätherischen Ölen ermöglicht es ihnen, sich schnell durch die Luft zu verteilen. Deshalb können Sie intensive Aromen eines ätherischen Öls sofort nach dem Öffnen der Flasche riechen - und zwar schon aus der Ferne.


Wie funktionieren ätherische Öle?

Da sich flüchtige aromatische Verbindungen schnell durch die Luft bewegen, können Sie den Duft erleben, wenn die Verbindungen direkt mit den Sensoren in Ihrem Gehirn interagieren. Bislang wurden über 3.000 Aromen von flüchten aromatischen Verbindungen entdeckt. Gut zu wissen also, dass diese Verbindungen den Nutzen, das Aroma und die Art jedes ätherischen Öls stark beeinflussen. Aufgrund seiner einzigartigen chemischen Zusammensetzung variiert jedes ätherische Öl von Art zu Art  und sogar von Pflanze zu Pflanze. Das empfindliche Verhältnis der aromatischen Bestandteile eines jeden ätherischen Öls macht es einzigartig und verleiht ihm besondere Vorteile.


Verwendung von ätherischen Ölen in der Vergangenheit.

Ätherische Öle sind kein Trend.

Obwohl manche die ätherischen Öle als neuen Trend betrachten, ist die Verwendung von Pflanzenextrakten und pflanzlichen Produkten tief in der Tradition der Vergangenheit verwurzelt. Alte Zivilisationen verwenden Pflanzen für Dinge wie Aromatherapie, Körperpflege, Gesundheitspflege, religiöse Zeremonien, Schönheitsbehandlungen und zur Nahrungszubereitung.


Wie wurden ätherische Öle früher verwendet?

Die Verwendung ätherischer Öle ist keine Modeerscheinung, sondern hat eine lange Tradition, die vor Jahrhunderten in Zivilisationen auf der ganzen Welt begann.

  • Ägypten: Die Ägypter nutzten pflanzliche Produkte für Schönheitsbehandlungen, zur Zubereitung ihrer Lebensmittel, bei Bestattungsritualen und in religiösen Zeremonien.
  • Griechenland: Im antiken Griechenland erkundeten Menschen wie Homer und Hippokrates die aromatischen Anwendungen von Pflanzen und bauten dabei auf den Entdeckungen der frühen Ägypter auf.
  • Rom: Die alten Römer verwendeten oft Pflanzenextrakte für Massagen, Parfüms und Duftbäder.
  • Iran: Im Mittelalter benutzten und tauschten die Menschen im Iran oft Gewürze oder Harze gegen Parfümerzeugnisse und zur Gesundheitspflege.
  • Indien: Die ayurvedische Medizin, eine in Indien heimische, ganzheitliche Heilkunst, hat sich über mehr als 5.000 Jahre entwickelt und arbeitet mit Aroma- und Pflanzenstoffen.
  • China: Seit Jahrhunderten werden in den traditionellen chinesischen Praktiken auch Pflanzenmaterialien zur Förderung des Wohlbefindens verwendet.
  • Frankreich: René Gattefossé, ein französischer Chemiker, gilt als der erste, der den Begriff „Aromatherapie“ prägte, nachdem er im 19. Jahrhundert ätherische Öle gründlich studiert und erforscht hatte.

Wie werden ätherische Öle hergestellt?

Zunächst einmal sollte man wissen, dass nicht alle ätherischen Öle gleichwertig hergestellt werden. Die Reinheit eines Öls kann je nach geografischer Lage, Destillationsmethoden, Wetter und andere Faktoren variieren. Und ganz egal, wie sorgfälltig eine Plfanze ausgewählt, gepflegt und geerntet wurde, kann die Qualität ihres ätherischen Öls während des Destillationsprozesses entweder erhalten oder zerstört werden. Durch die Liebe zum Detials und die Präszision, die bei der Destillations notwendig isnd, wird sie weniger zu einem Prozess als vielmehr zu einer Kunstform. Destillateure müssen präzise sein und sorgfälltig auf Ernteverfahren, Temperaturen, Destillationsdauer, Druckverhältnisse usw. achten.

Wie wird aus einer Plfanze ein ätherisches Öl?

Der genaue Prozess, der zur Herstellung eines ätherischen Öls eingesetzt wird, hängt davon ab, aus welcher Art von Pflanze das Öl stammt. Die Grundidee ist jedoch, dass Pflanzen einen bestimmten Destillationsprozess mit Spezialausrüstung durchlaufen, bei dem das ätherische Öl von seinen Pflanzenteilen getrennt wird. Das ätherische Öl versteckt sich in verschiedenen Teilen der Pflanze, oft nur in mikroskopisch kleinen Mengen. Während des Destillationsprozesses trennt die Maschine das ätherische Öl von seinem ursprünglichen Pflanzenteil. Bei der Herstellung von Zitrusölen wird mit Maschinen beispielsweise das ätherische Öl von der Schale der Frucht getrennt.

Verwendung ätherischer Öle.

Ätherische Öle und Pflanzenextrakte werden seit Jahrhunderten verwendet und haben auch heute noch relevante Anwendungen. Mit Fortschreiten der Technologie und verbesserter Qualität, Wirksamkeit und Sicherheit sind ätherische Öle nun leichter zugänglich und im Alltag einfacher zu verwenden. Obwohl ätherische Öle in der Vergangenheit oft als Teil kultureller Praktiken und Traditionen verwendet wurden, verfügen wir heute über zunehmende wissenschaftliche Erkenntnisse und Forschungen, um die Wirksamkeit und Unbedenklichkeit ätherischer Öle in unserer Zeit zu belegen.

Ätherische Öle für den gesundheitlichen Nutzen?

In der Antike benutzten die Menschen ätherische Öle und Pflanzenteile, um ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden zu verbessern. Da ätherische Öle verwendet werden können, um gelegentliche Hautirritationen zu lindern, eine gesunde Verdauung zu fördern, eine gute Mundgesundheit zu unterstützen, die Atemwege zu befreien und vieles mehr, sind sie seit langem eine beliebte Wahl für alle, die etwas für ihre Gesundheit tun wollen.


Ätherische Öle bieten eine Vielzahl von Vorteilen, und jeder Einzelne erlebt die Verwendung von ätherischen Ölen auf seine ganz eigene Weise. Glücklicherweise sind ätherische Öle dank ihrer Vielfalt eine hilfreiche Möglichkeit, um die Gesundheit zu erhalten, sogar für Menschen mit besonderen gesundheitlichen Bedürfnissen, die sich verschiedene gesundheitliche Vorteile wünschen oder besonders empfindlich reagieren. Die Verwendung ätherischer Öle für gesundheitliche Zwecke ist inzwischen überaus beliebt, weil sie es dem Anwender ermöglicht, das Erlebnis auf seine spezifischen Wünsche und Bedürfnisse abzustimmen, anstatt sich mit einer generischen Lösung zufrieden zu geben.

Der emotionale Nutzen von ätherischen Ölen.

Mit seinen einzigartigen chemischen Strukturen bietet jedes ätherische Öl eine Vielzahl von Vorteilen für den Anwender. Einige ätherische Öle haben beruhigende, straffende und erdende Eigenschaften, andere wiederum sind als energetisierend, erhebend, wärmend oder erneuernd bekannt. Unser Körper macht an einem einzigen Tag eine Bandbreite von Emotionen und körperlichen Zuständen durch – ätherische Öle können uns dabei helfen, unser Wohlbefinden zu regulieren und zu erhalten.

Die chemische Zusammensetzung verleiht einem ätherischen Öl seine jeweiligen Vorteile. Einige ätherische Öle haben leistungsstarke reinigende und klärende Eigenschaften, während andere die Haut eher beruhigen. Darüber hinaus kann durch das Aroma ätherischer Öle eine chemische Reaktion im Gehirn hervorrufen werden, die Emotionen und innere Reaktionen auslöst. Unser Geruchssinn kann starke mentale, physiologische und emotionale Reaktionen hervorrufen.

Die Verwendung ätherischer Öle.

Jetzt, da Sie wissen, was ätherische Öle sind und woher sie kommen, sollten Sie auch lernen, wie man sie verwendet. Sie müssen kein Experte sein, um von den vielfältigen Vorteilen der ätherischen Öle profitieren zu können. Alles, was Sie brauchen, ist ein grundlegendes Verständnis davon, wie Sie ätherische Öle sicher und einfach in Ihre tägliche Routine integrieren können.

Sabine


Bienenwachs - das gelbe Gold.


Unter dem Namen Naturtau stelle ich nicht nur meinen eigenen Honig her (über meine eigene Imkerei habe ich bereits berichtet), ich verwende das eigene Bienenwachs auch als Zutat für einige meiner natürlichen Kosmetikprodukte. Bienenwachs besitzt entzündungshemmende, antioxidative Eigenschaften, die der menschlichen Haut guttut. Darüber hinaus bildet Bienenwachs auf der Haut einen leichten Schutzfilm, spendet Feuchtigkeit und schützt die Haut. Den wohltuenden Duft gibt es obendrauf. 

Aber wie stellen Bienen das Bienenwachs her? Genau das schauen wir uns jetzt gerne genauer an und machen einen Ausflug in den Alltag einer Biene.

Was Bienen alles können.

Eine Biene, auch Arbeiterin genannt, braucht 21 Tage, um "fix und fertig" aus einem Ei zu schlüpfen. Eine Biene ist dabei schnell arbeitsfähig. Die ersten drei Tage ihres Lebens verbringt sie damit, sich selbst und die Brutzellen, aus denen andere Bienen geschlüpft sind, zu reinigen. Sie ist also sofort zu Diensten. Ab dem fünften Tag erfährt die kleine Biene bereits einen "Aufstieg" zur Ammenbiene. Eine Ammenbiene füttert und betreut  die junge Brut. Ab dem 12. Tag ihres noch so jungen Lebens werden einige dieser Bienen sogenannte Baubienen. Diese Damen besitzen am Hinterleib Wachsdrüsen, aus denen sie kleine Wachsstücke herauspressen. Im Imkerjargon sagt man dazu "auspressen". Diese kleinen Wachstücke werden dann mit Spucke gemischt. Durch Kneten und Formen des Wachses entstehen perfekt geometrisch geformte Waben. Hier beginnt dann ein neuer Zyklus: Von der Eiablage zum Honigeinbringen starten kann.

Frisch ausgeschwitztes Wachs ist ganz hell, fast farblos. Dunkler wird es, wenn die Bienen darüber laufen, Pollen und Nektar in die Waben einbauen. Um Bienenwachs in ihrem Körper herstellen zu können, brauchen die Bienen sehr viel Honig. Für 1 kg Wachs sind 4 bis 10 kg Honig nötig! In einem Jahr kann ein Volk zwischen 0,5 und 1,5 kg Wachs erzeugen.

Bienenwachs als natürliches Pflegemittel.

Bienenwachs dient nicht nur Bienen als Schlafzimmer und Vorratskammer, sondern wurde speziell früher als natürlich nachwachsender Rohstoff für Bienenwachskerzen verwendet. Im Mittelalter gab es sogar gewerbsmäßige Bienenwachssammler, welche unter den Namen Zeidler bekannt waren. Mit der Zeit wurde die Zeidlerei jedoch abgelöst, da die Einführung von Öllampen dafür sorgte, dass Bienenwachs immer weniger als Energiequelle verwendet wurde.

Heute hat Bienenwachs aufgrund der antibakteriellen, wasserabweisenden und schützenden Eigenschaften einen sehr hohen Stellenwert  erhalten. Vor allem in der Herstellung natürlicher Kosmetik.

Ich verwende mein Bienenwachs in meiner natürlichen Kosmetik in Cremen, Balsamen und Seifen. Dieser natürlich nachwachsende Rohstoff ist ein sehr wertvolles und wunderbares Gut bei der Erzeugung meiner Produkte. Ich verwende es, weil es ein reines Naturprodukt ist (ohne industrieller Verarbeitung), welches meine Damen ganz natürlich herstellen und ich selbst ernten darf. Selbstverständlich auch wegen seiner tollen Eigenschaften. Naturtau Produkte weisen dank eigenem Bienenwachs wohlriechende, antibakterielle und schützende Eigenschaften auf.

 Sabine


 

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